RICHTIGE BROTAUFBEWAHRUNG

Lange Zeit hatte ich eine hölzerne Brotdose. Sie war nicht nur dekorativ, sondern sorgte auch dafür, dass mein Gebäck nicht hart wurde und länger frisch blieb. Leider gab es dadurch ein neues Problem: Wenn die Dose nicht täglich geöffnet (und somit "durchgelüftet") wurde, kam es oft zu Schimmelbildung. Die Haltbarkeit war damit zwar deutlich besser, jedoch noch mit reichlich Raum nach oben. Auch bei anderen verbreiteten Aufbewahrungsmethoden neigt das Brot typischerweise entweder zum schnellen Erhärten (z.B. in Papiersäcken oder perforierten Zellophanbeuteln) oder zu Schimmelbildung (etwa in Holz- und Kunststoffdosen, Plastiksackerl).

Seit einiger Zeit besitze ich eine Keramikbrotdose und bin hellauf begeistert - meine zunächst vorsichtig optimistischen Erwartungen wurden haushoch übertroffen. Nicht nur hält sich Gebäck darin gut doppelt so lange wie in meiner alten Brotdose (nein, das ist tatsächlich keine Übertreibung!), die Dose ist dekorativ und scheint ein perfektes Gleichgewicht zwischen trockener (keine Schimmelbildung) und feuchter (keine schnelle Austrocknung) Luft zu finden.

Während der Deckel der Dose unglasiert (und somit porös und feuchtigkeitsregulierend) ist, ist das Unterteil glasiert und somit ideal abwaschbar. Damit kann die Dose auch im Praxistest klar überzeugen. Einziger Nachteil ist der Preis, der mit etwa 30 bis 60 Euro wirklich eher gehoben (für eine langfristige Anschaffung aber durchaus empfehlenswert) ist.